ZEITTAFEL

Zeittafel

1955
Die Prozession zur Wallfahrtskirche auf den Bleidenberg wird in diesem Jahr von nur von 4 oder 5 Blasmusikern begleitet (Andreas Ackermann, Johann Adam Schunk aus Alken und Sohn Robert, Matthias Probst aus Alken und Josef Haupt aus Kattenes (?). Es ist abzusehen, dass einige dieser Musiker aus Alters- bzw. gesundheitlichen Gründen in künftigen Jahren bei der Prozession nicht mehr mitspielen können. Die Musikbegleitung der Dreifaltigkeits- (und der Fronleichnamsprozession) ist damit in Frage gestellt.
Dies veranlasst drei junge Musiker, nämlich die Brüder Clemens und Günther Thelen und deren Nachbarn Willi Lellmann, die schon seit längerer Zeit gelegentlich zusammen Hausmusik und später auch Tanzmusik machten, sich nunmehr auch zusätzlich an Blasinstrumenten zu versuchen und eine Blaskapelle zu gründen, deren vorrangiges Ziel es ist, die Musikbegleitung der Prozession zum Bleidenberg für die Zukunft zu sichern. Zu diesen drei Musikern kommt noch ein weiterer Musiker hinzu, Robert Schunk (Tenorhorn) der auch schon bis 1955 mit zum Bleidenberg gegangen war und unter dessen Anleitung das Quartett nun an den Wochenenden unter anderem in der Küche der Gebrüder Thelen (“bei Ewe”) übt.
Es melden sich anschließend noch folgende Interessenten zum Beitritt zu der Bläsergemeinschaft an:
Erwin Christ, Adolf Fischer, Richard Fischer, Erwin Kühn, Andreas Lellmann, Rudi Möntenich, Herbert Schunk, Theo Schweisthal und Ernst Verhagen.

1956
Am Mittwoch, 21. November (Buß- und Bettag)
findet in der damaligen Wohnung von Clemens Thelen in Oberfell, Alkener Weg, eine Mitgliederversammlung mit der Wahl eines ersten Vorstandes statt. Der erste Vorsitzende der Bläsergemeinschaft wird Willi Lellmann. Clemens Thelen wird Zweiter Vorsitzender, Kassierer wird Günther Thelen und Rudi Möntenich wird Schriftführer.
Der Name der Musikkapelle lautet zunächst “Bläserchor Oberfell”. Da man
jedoch nicht als Verein firmieren will, bezeichnet man sich in der Zukunft
als „Gemeinschaft”. Auf Anregung von Erwin Kühn erhält diese Gemeinschaft
später den Namen “Mosella”.
Am Samstag, 15. Dezember findet im Gasthaus “Moseltal” eine erste
offizielle Probe mit Dirigent Hermann Mallmann aus Alken statt.
Geprobt werden hauptsächlich kirchliche Lieder und Volkslieder

1957
2. Juni

Die Bläsergemeinschaft erhält eine neue Tuba.
Sonntag, 16. Juni
Es ist soweit. Das erste Ziel ist erreicht. Erstmals spielt die Bläsergemeinschaft “Mosella” mit 15 Musi-kern (zuzüglich zweier Senioren) in der Dreifaltigkeitsprozession zum Bleidenberg mit, was bei der Dorfbevölkerung und dem neuen Pfarrer Leonards großen Anklang findet.
13./14. Oktober
Erstes Musikfest der Bläsergemeinschaft “Mosella”.
Das Fest wird (da es der Bläsergemeinschaft noch an geeignetem Repertoire mangelt) musikalisch gestaltet vom befreundeten Musikverein aus Oeventrop im Sauerland.
14. Dezember
Jahreshauptversammlung. Vorsitzender wird erneut Willi Lellmann.
1958
17. Mai

Neuer (zweiter) Dirigent wird Manfred Link aus Kattenes.

6. Juni
Erster auswärtiger Auftritt bei der Fronleichnamsprozession in Niederfell.
16. Juni
Eine neue dicke Trommel wird angeschafft.
8. September
Erstmals wird der Kirmesmontag musikalisch von der “Mosella” gestaltet. Nach dem Kirchgang mit Marschmusik und dem Gottesdienst findet am Kriegerdenkmal eine Gefallenenehrung mit Kranzniederlegung statt. Anschließend geht es mit Marschmusik zum Vereinslokal Gasthaus “Moseltal”, wo ein Frühschoppen-Konzert stattfindet und der Kirmes-Ausklang gefeiert wird.
1959
20. September

Erster auswärtiger “weltlicher” Auftritt: Die Bläsergemeinschaft wirkt beim Festkommers der Niederfeller Kirmes mit.
10. Oktober
Es werden erstmals Richtlinien für die Bläsergemeinschaft erstellt (sie sind im Originaltext handschriftlich unter dem Kapitel „Die Gründung“ ab Seite 22 abgedruckt).

1960
F
ebruar 1960:
Die Bläsergemeinschaft erhält ihre erste Uniform. Sie wird finanziert, soweit nicht Geldmittel, die mit Auftritten hereingespielt wurden zur Verfügung stehen, durch verschiedene Straßensammlungen (z.B. am 21.2.1960 – Erlös ca. 450,- DM) sowie durch ein Privatdarlehen eines Oberfeller Geschäftsmanns.
Rosenmontag
Erstmals Mitwirkung beim Umzug in Koblenz (erster öffentlicher Auftritt in der neuen Uniform).
Karneval-Dienstag
Erstmals Mitwirkung beim Karnevals-Umzug in Heimbach-Weis.

1961
21. Januar
Jahreshauptversammlung.
Neuer Vorsitzender der Bläsergemeinschaft wird Robert Schunk.

Die Bläsergemeinschaft muss das Probelokal wechseln. Wegen Umbau des Gasthauses “Moseltal” wird bis auf weiteres im Gasthaus “Zur Traube” im Alkener Weg ( “Puthe Johanna”) geprobt.
1962
August 1962
Erstmals wirkt die Bläsergemeinschaft beim Weinfest in Alken mit.

1963
August 1963
Neuer Dirigent der Bläsergemeinschaft “Mosella” wird Rolf Seidel.

Nach Fertigstellung des Umbaus des Gasthauses “Moseltal” wird
wieder dort geprobt.

1964
Ostersonntag
Erstmals Dorfabend im Saal des Vereinslokals Gasthaus ”Moseltal” mit Konzert, Verlosung einer “Wutz” und anschließendem Tanz.
Im gleichen Jahr Wechsel des Vereinslokals. Neues Vereinslokal wird das Gasthaus “Moselgruß” (“Fischer-Hännes”), wo ebenfalls ein Saal für Festveranstaltungen zur Verfügung steht.

1965
26.-28. Juni:

Musikfest aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Bläsergemeinschaft. Das Fest wird im Wesentlichen wieder musikalisch gestaltet vom befreundeten Musikverein Oeventrop.

1966
Die Uniform wird erneuert. Es handelt sich um dunkelblaue ausgemusterte Dienstanzüge von Grenz-Beamten. Dazu werden weiße Schirmmützen mit goldener Lyra angeschafft.
Ferner erhält der Verein ein Wappen. Der Entwurf hierzu wird in Gemeinschaftsproduktion von Clemens Thelen und Adolf Fischer gefertigt. Das Wappen enthält, umrahmt von einer Weintraube und Weinlaub einen Weinpokal, in dessen Kelch eine Tuba zu sehen ist.

Dieses Wappen wurde auch als Anstecknadel für alle Mitglieder gefertigt. Diese trägt als Text zusätzlich noch den Vereinsnamen.
Pfingsten 1966:
Erste Vereinsfahrt ins Sauerland zum Besuch unseres befreundeten Musikvereins Oeventrop.
Danach bricht für den Verein eine schwere Zeit an. Es beginnt zu kriseln. Das Interesse vieler Musiker am Verein lässt nach, die Proben werden nur noch schwach besucht. Einige Musiker treten ganz aus dem Verein aus.
Beim Weinfest in Alken ist die Kapelle nur schwach besetzt, so dass die künftige Verpflichtung der Bläsergemeinschaft durch den Verkehrverein Alken für die künftigen Weinfeste in Frage gestellt ist.
1967
Das Krisenjahr!
23 .Februar
Jahreshauptversammlung: Robert Schunk wird auf Vorschlag des Versammlungsleiters Richard Fischer und Beschluss der Versammlung für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Robert Schunk möchte jedoch nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidieren, nachdem er bereits im Vorjahr nur sehr schwer dazu zu bewegen war, den Vorsitz für ein weiteres Jahr zu übernehmen. Da sich bei der anschließenden Vorstandswahl niemand bereit findet, neuer Vorsitzender zu werden, erklärt sich Robert Schunk bereit, als Ehrenvorsitzender die Geschäfte des 1. Vorsitzenden weiter wahrzunehmen, bis ein neuer Vorsitzender offiziell gewählt ist.
Die Ernennungs-Urkunde wird ihm beim Konzert am Ostersonntag überreicht.
Sein Kommentar, ein “historischer” Ausspruch: “Ich habe keine Worte mehr.”

In der Folgezeit wieder nur sehr mäßig besuchte Proben und schwach besetzte Auftritte. Dies war hauptsächlich dadurch bedingt, weil insbesondere den jugendlichen Musikern des Vereins der Samstagabend als Probeabend ungelegen kam. Es mehren sich die Gerüchte in Oberfell, dass der Verein aufgelöst wird.

Juli 1967:
Nachdem Rolf Seidel aus beruflichen Gründen seine Tätigkeit als Dirigent
der Bläsergemeinschaft aufgeben muss, wird Gottfried Thelen neuer Dirigent der Bläsergemeinschaft.

Die Proben werden von Samstag auf Mittwoch verlegt.
Geprobt wird unter freiem Himmel abwechselnd in den Höfen und Gärten der einzelnen Musiker. Zwanzig Musiker machen dabei mit. Diese sind mit großem Eifer und hoher Motivation bei der Sache, gilt es doch zum einen, den Verein vor dem Untergang zu bewahren, sich auf anstehende Auftritte (Weinfest Alken) vorzubereiten, zum anderen auch, ihrem Kameraden Gottfried den Einstieg in seine neue, große Aufgabe so gut wie möglich zu erleichtern. Und siehe da: Es geht wieder aufwärts!

Erster öffentlicher Auftritt unter Gottfried bei einer Schiffstour der “Layer Heimatfreunde” nach Cochem.
Auch die künftige Mitwirkung beim Wein- und Heimatfest in Alken kann wieder gesichert werden.
23. Dezember
Jahreshauptversammlung. Neuer Vorsitzender der Bläsergemeinschaft wird Richard Fischer.

1968
Karneval 1968
Die Bläsergemeinschaft wird von der Musikkapelle aus Oberlahr (Westerwald) verpflichtet, mit ihr zusammen als Spielgemeinschaft im Rosenmontagszug in Köln mitzuwirken. Besonders zu erwähnen sind hierbei die farbenprächtigen Kostüme (Thema Orient), die uns von der Kölner Karnevalsgesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Wir dürfen sie sogar am Karnevalsdienstag beim Umzug in Heimbach-Weis benutzen.
Juni 1968
Eine Verstärker-Anlage wird angeschafft.

1969
Mai 1969
Die Bläsergemeinschaft unternimmt eine 4-tägige Vereinsfahrt nach Pfronten im Allgäu.

1970
27.-29. Juni
Das Fest des 15-jährigen Bestehens der Bläsergemeinschaft wird gefeiert.
Festhöhepunkt ist der Festkommers, der musikalisch vom Heeresmusikkorps V der Bundeswehr unter Leitung von Major Schlüter gestaltet wird.

1971
Die Bläsergemeinschaft erhält eine neue (ihre derzeitige) Uniform. Hier in Oberfell wird sie erstmalig bei der Dreifaltigkeitsprozession zum Bleidenberg getragen.
Mai 1971
Der Verein unternimmt eine 5-tägige Vereinsfahrt nach Wildemann im Harz, dem Heimatort unseres früheren Dirigenten Rolf Seidel. Mit der dortigen Musikkapelle, dem “Alten Berghornisten-Corps 1848 Wildemann” verbindet uns seit dieser Zeit eine Freundschaft. Bei einem Frühschoppenkonzert an Christi Himmelfahrt in Lautental/Harz wird erstmals die neue Uniform getragen.
Kirmesmontag 1971
Die Bläsergemeinschaft veranstaltet erstmals nach Jahren wieder den traditionellen Kirmesmontags-Frühschoppen, nachdem seit 1967 an Kirmesmontag keinerlei Veranstaltungen mehr stattgefunden hatten.
Es wurde ein Weinbrunnen “An der Linde” aufgestellt und die Musiker der Bläsergemeinschaft gaben bis ca. 14.00 Uhr ein Platzkonzert. Diese Veranstaltung fand bei der Oberfeller Bevölkerung so großen Anklang, dass man sie auch an den Kirmesmontagen 1972 und 1973 wiederholte.
Dies war dann der Vorläufer der heutigen Weinkirmes.

1972
Mai 1972
Eine weitere 5-tägige Vereinsfahrt führt uns in den Hochschwarzwald nach Höchenschwand.
September/Oktober 1972
Die Bläsergemeinschaft wirkt 10 Tage lang bei einer Wein- und Fremdenverkehrs-Werbeveranstaltung -
einem Weinlesefest - des Landkreises Mayen-Koblenz (Rhein-Mosel-Eifel-Touristik) in Berlin - Steglitz mit,
wo wir zusammen mit dem bekannten “singenden Kellermeister” Kurt Adolf Thelen auftreten.


Das Jahr 1972 zeichnet sich aus durch besonders zahlreiche Auftritte. Es kann als das erfolgreichste
Jahr der Vereinsgeschichte bezeichnet werden.

1973
Januar 1973
Wechsel des Probelokals. Die Bläsergemeinschaft probt künftig auf dem Saal des Gasthauses
“Zur Krone” (man sagt auch “beim Onkel”).
Ostersonntag
Letztmalig Osterkonzert, diesmal jedoch ohne Verlosung.
Juni 1973
Die Bläsergemeinschaft produziert eine Single-Schallplatte mit dem Titel „An der schönen Mosel”.
Ferner wirkt die "Mosella" in Cochem bei einem Mosel-Werbefilm mit.

1974
Mai 1974.
Eine 5-tägige Vereinsfahrt nach Ruhpolding
in Bayern wird unternommen.

1975
Juni 1975
Die Bläsergemeinschaft “Mosella” feiert
das Fest ihres 20-jährigen Bestehens.

1976
26.-30.Mai
Vereinsfahrt nach Krumbeck an der Ostsee.

1977
Vereinsfahrt nach Neustadt (Pfalz).

1978
Juli 1978
Die Bläsergemeinschaft besucht ihren befreundeten Verein “Altes Berghornisten Corps von 1848 Wildemann im Harz aus Anlass deren 130-jährigen Vereinsjubiläums.
Die Vereinsfahrt in diesem Jahr ist etwas ganz Besonderes. Es ist eine 8-tägige Flugreise zur Insel Mallorca

1979
Oktober:
Vereinsfahrt zum Musikfest nach Oeventrop (Sauerland).
2. November.
Es findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, auf der beschlossen wird, die Bläsergemeinschaft unter dem Namen “Bläsergemeinschaft Mosella e.V.” ins Vereinsregister beim Amtsgericht Koblenz eintragen zu lassen.

1980
14.-16. Juni
Die Bläsergemeinschaft feiert das Fest ihres 25-jährigen Bestehens.
12. November
Der Ehrenvorsitzende und Mitgründer der Bläsergemeinschaft, Robert Schunk, verstirbt plötzlich und unerwartet.

1982
Mai 1982
Vereinsfahrt nach Thurmannsbang im Bayrischen Wald. Die Bläsergemeinschaft schließt Freundschaft mit der dortigen Musikkapelle Thurmansbang, die uns dann wiederholt bei unseren nachfolgenden Musikfesten besucht.

1984
Mai 1984
Vereinsfahrt nach Ludwigswinkel (Pfalz).
Kirmes 1984
Mitwirkung beim feierlichen Gelöbnis der Rekruten des damaligen Pionier-Bataillons der Bundeswehr Koblenz Metternich auf dem Oberfeller Sportplatz.

1985
Juni 1985
Die Bläsergemeinschaft feiert das Fest ihres 30-jährigen Bestehens.

Die Bläsergemeinschaft wechselt das Probelokal. Geprobt wird im Gemeindesaal unter dem Kindergarten.
16. November
Die Bläsergemeinschaft “Mosella” erhält eine Vereinsfahne.
Sie wird dem Verein aus Anlass ihres 30-jährigen Jubiläums gestiftet von Ortsbürgermeister Horst Josef Meurer, der Schirmherr dieses Festes war.

Die Fahne wurde am Samstag, dem 16. November im Gasthaus “Zur Krone” von Pfarrer Willi Stauf gesegnet und ihrem Stifter Horst-Josef Meurer geweiht mit den Worten: “Hiermit weihe ich die neue Vereinsfahne der Bläsergemeinschaft “Mosella” Oberfell. Möge diese Standarte die Vereinsmitglieder von nun an begleiten bei festlichen wie traurigen Anlässen. Die neue Vereinsfahne möge Mittelpunkt sein zum Segen und Wohle aller, die sich um sie scharen!”
Die Vereinsfahne hat ihren Platz im Gemeindesaal. Zum ersten Fähnrich wird Ehrenmitglied Ali Malke (inzwischen verstorben) ernannt.

1987
Juni, Christi Himmelfahrt
Vereinsfahrt nach Pertisau am Achensee in Tirol
6. November
Jahreshauptversammlung. Neuer Vorsitzender der Bläsergemeinschaft wird Heinz Michel.
Richard Fischer
, der seit Dezember 1967 – 20 Jahre! - das Amt des 1. Vorsitzenden bekleidet hatte, wird zum neuen Ehrenvorsitzenden der Bläsergemeinschaft ernannt.

1988
Juni
Unsere diesjährige Vereinsfahrt führt uns wieder zu unseren Freunden nach Thurmansbang im Bayrischen Wald, wo in diesem Jahr das Nieder- und Oberbayrische Musikfest stattfindet.

1990
Juni 1990
Die Bläsergemeinschaft feiert das Fest ihres 35-jährigen Bestehens.
Die Bläsergemeinschaft bezieht ihren derzeitigen Proberaum, dem Ratssaal in der “Mosella”-Halle.

1991
4. Januar
Jahreshauptversammlung. Zum neuen 1.Voritzenden wird Willi Thelen gewählt.

1992
11. April
In einer großen Feier in der “Mosella”-Halle unter Mitwirkung aller Ortsvereine und der Dorfbevölkerung sowie zahlreicher Gäste wird Gottfried Thelen für seine bewährte 25-jährige Tätigkeit als Dirigent der Bläsergemeinschaft “Mosella” geehrt.

Der Erlös aus dieser Veranstaltung wird dem ZDF für die Aktion Sorgenkind gespendet.
4. Dezember
Jahreshauptversammlung. Beschluss einer wichtigen Satzungsänderung.
War die Bläsergemeinschaft “Mosella” bisher eine reine “Männer-Domäne”, können nunmehr auch Frauen und Mädchen Mitglied werden und mitspielen.

1994
7. Januar
Jahreshauptversammlung. Aufnahme neuer Mitglieder. Als erstes weibliches Mitglied in der Vereinsgeschichte wird Susanne Thelen in den Verein aufgenommen.

1995
29./30. April
Die Bläsergemeinschaft feiert das Fest ihres 40-jährigen Bestehens.

1996
26. Januar
Jahreshauptversammlung. Neuer Vorsitzender wird Willi Becker.

1997
10. Januar
Jahreshauptversammlung. Zwei wichtige Neuerungen:
1. Namensänderung des Vereins: Der Verein führt ab sofort im Schrift- und Sprachgebrauch den Namen “Mosella”. Die Bezeichnung “Bläsergemeinschaft” bleibt offiziell bestehen, tritt aber im Schriftverkehr nicht mehr in Erscheinung.
2. Die “Mosella” tritt dem Landesmusikverband Rheinland-Pfalz bei.
24.-26. Oktober 1997
Die “Mosella” unternimmt eine 3-tägige Vereinsfahrt nach Berching in der Fränkischen Alb.

2000
Februar 2000
Die Musikschule Oberfell wird gegründet. Ihr Vorsitzender ist Willi Becker.
20./21. Mai 2000
Die “Mosella” feiert das Fest ihres 45-jährigen Bestehens.

2003
23./24.Mai 2003
Die “Mosella” besucht das Fest des 100-jährigen Bestehens des befreundeten “Musikvereins Oeventrop 1903” im Sauerland.

2005
18. Februar 2005
Mit großer Vorfreude und Erwartung treffen sich 12 junge Musikerinnen und Musiker, deren Eltern und auch die Mitglieder und Freunde der Mosella zur ersten Probe des neu gegründeten Jugendorchesters der Mosella-Musikanten unter der Leitung von Thomas Mallmann.
Das Jugendorchester hat es sich zum ersten großen Ziel gesetzt, am Musikfest der Mosella-Musikanten 2005 erstmals aufzuspielen.

20. bis 22. Mai 2005
Die “Mosella” wird 50 und feiert aus diesem Anlass ein großes Musikfest. Das Fest wird - im Gedenken an den Gründungsanlass der Bläsergemeinschaft - am Trinitatiswochenende gefeiert, also an dem Wochenende, an dem die Dreifaltigkeits-Prozession zum Bleidenberg stattfindet.
Am Freitag, den 20.05.2005 spielt das Jugendorchester erstmals öffentlich auf. Die Musikstücke gelingen hervorragend und werden mit viel Applaus belohnt.
Das Musikfest selbst steht unter dem Motto - Blasmusik pur - und wird ein voller Erfolg.
Am Freitag fand ein bunter, unterhaltsamer und überraschungsvoller Kommers statt. Zum Gelingen des Kommers trugen in besonderer Weise Maria Fischer und Uwe Rath bei, die den Abend erstklassig moderierten.
Es spielten neben dem Jugendorchester der Mosella auf: die Musikvereine 1903 Oeventrop (Sauerland) und Thurmansbang (Bayrischer Wald).
Der Samstag, 21.05.2005, war zunächst geprägt von einem unvergesslichen und eindrucksvollen Sternmarsch zur Dorfmitte unter Beteiligung von 12 Musikvereinen und dem Trachtenverein "D`Falkenstoaner" aus Weissensee (Allgäu).
Sodann spielten an der Linde (Dorfmitte) über 250 Musiker zu einem Massenchor auf. Es erklangen "Die Himmel rühmen" und "Schwabengruß". Beide Titel hervorragend geleitet von Dirigent René Kok vom Musikverein 1903 Oeventrop.
Nach einem begeisternden Freundschaftsspielen mit 9 Musikvereinen, die hervorragende Leistungen boten, schloss sich nahtlos das Samstagabend-Programm an.
Den fast schon traditionelle Wettstreit um die beliebteste Melodie des Publikums gewann der Musikverein Thurmansbang mit dem Titel "Aus Böhmen kommt die Musik". Aber auch die Lieder der befreundeten Musikvereine "Altes Berghornistencorps von 1848 Wildemann" und "1903 Oeventrop" erhielten außerordentlich viel Applaus.
Krönung des gelungenen Samstag Abend war der Auftritt des bekannten Trachtler "D`Falkenstoaner" aus Weisssee (Allgäu), die für viel gute Stimmung und Unterhaltung sorgten.
Für viele aber wird die Dreifaltigkeitsprozession auf den Bleidenberg am Sonntag in Erinnerung bleiben.
Wiederholt war zu hören: Werde ich so etwa noch einmal erleben?
Unter der musikalischen Begleitung von 3 Musikvereinen, den Freunden aus Oeventrop, Wildemann und der Mosella und den farbenfrohen "D`Falkenstoanern" wurde die Prozession auf den Bleidenberg zu einem unvergesslich Ereignis.
Ebenso die musikalische Gestaltung des feierlichen Hochamtes durch die Freunde aus Oeventrop.
Und: Wird man noch einmal einen feierlichen Abschluss in der Pfarrkirche erleben mit fast 100 Blasmusikern?

Nach einem Freundschaftsspielen und nach herzlicher Verabschiedung der Freundschaftsvereine klang das Fest dann am späten Sonntag-Nachmittag aus.